Parodontose Behandlung

Paradontose Behandlung
Zahnarzt Harald Böcker

Was ist Parodontitis (Parodontose)?

Parodontitis ist eine chronische, bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates – also des Gewebes, das den Zahn im Kiefer verankert. Ausgelöst wird sie durch bakteriellen Zahnbelag (Plaque), der eine Reaktion des Immunsystems hervorruft. Dabei entstehen körpereigene Abwehrstoffe, die zwar gegen Bakterien wirken, aber zugleich auch gesundes Gewebe angreifen können.
Typische Symptome sind Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch, die Bildung sogenannter Zahnfleischtaschen und – im fortgeschrittenen Stadium – der Verlust von Zähnen.
Parodontitis betrifft jedoch nicht nur den Mundraum: Studien belegen einen Zusammenhang mit allgemeinen Gesundheitsrisiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes sowie einem erhöhten Risiko für Frühgeburten und geringes Geburtsgewicht.

Was kann eine Parodontitis auslösen?

Parodontitis entsteht nicht über Nacht – oft wirken mehrere Risikofaktoren zusammen. Neben unzureichender Mundhygiene gibt es eine Reihe weiterer Auslöser, die die Entstehung oder das Fortschreiten der Erkrankung begünstigen können:

  • unregelmäßige oder falsche Zahnpflege
  • Rauchen und andere Nikotinprodukte
  • genetische Veranlagung
  • Diabetes mellitus
  • hormonelle Veränderungen, z. B. in der Schwangerschaft
  • unbehandelte Karies oder undichte Füllungen
  • dauerhaftes Mundatmen
  • nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus)
  • geschwächtes Immunsystem
  • unausgewogene Ernährung
  • Piercings im Mund

Woran erkenne ich eine Parodontitis (Parodontose)?

Parodontitis entwickelt sich meist schleichend und bleibt oft lange unbemerkt – da sie in vielen Fällen schmerzfrei verläuft. Umso wichtiger ist es, auf mögliche Warnzeichen zu achten:

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Essen
  • gerötetes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch
  • zurückgehendes Zahnfleisch (die Zähne wirken „länger“)
  • anhaltender Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack
  • Austritt von Sekret oder Eiter aus Zahnfleischtaschen
  • lockere Zähne oder Zahnwanderungen
  • verändertes Gefühl beim Zusammenbeißen der Zähne

Früh erkannt, gut behandelbar – vereinbaren Sie rechtzeitig einen Kontrolltermin in der Zahnarztpraxis Köln Riehl, um Parodontitis frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln.

Wie kann ich einer Parodontitis vorbeugen?

Gründliche Mundhygiene ist der wichtigste Schutz vor Parodontitis. Dazu gehören das tägliche Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahnseide sowie – idealerweise – die Verwendung von Interdentalbürsten. Ebenso entscheidend sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und eine professionelle Zahnreinigung zwei Mal pro Jahr.

Darüber hinaus empfehlen wir, bekannte Risikofaktoren zu reduzieren: Verzichten Sie auf Nikotin, achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und stärken Sie Ihr Immunsystem – so senken Sie das Risiko einer Parodontitis deutlich.

Wie wird Parodontitis behandelt?

Ziel der Behandlung ist es, die bakteriellen Beläge zu entfernen und die Entzündung dauerhaft zu stoppen. In der Zahnarztpraxis Köln Riehl setzen wir dabei auf moderne, schonende Verfahren: Mit innovativer Laser- und Ozontherapie lassen sich krankheitsverursachende Keime gezielt bekämpfen – ganz ohne Skalpell und oft deutlich angenehmer als bei klassischen Methoden.
So schaffen wir die Grundlage für gesundes Zahnfleisch – langfristig und nachhaltig.

Parodontose Behandlung mit Laser

Parodontose Behandlung mit Laser

Bevor die eigentliche Lasertherapie beginnt, werden die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt – so werden Beläge entfernt und die Bakterienanzahl deutlich reduziert. Anschließend wird ein spezieller Farbstoff aufgetragen, der krankheitsverursachende Bakterien sichtbar macht. Diese werden dann gezielt und schmerzfrei mit einem Laserstrahl inaktiviert – ganz ohne chirurgischen Eingriff.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Schmerzfreie und schonende Behandlung
  • Keine lokale Betäubung notwendig
  • Meist genügt eine einzige Sitzung
  • Entzündungen heilen spürbar schneller ab
  • Langfristige Reduktion der Bakterienbelastung

Wichtig zu wissen:
Die Laserbehandlung gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und muss privat übernommen werden.

Parodontose Behandlung mit Ozon

Ozon gilt als eines der stärksten natürlichen Desinfektionsmittel – und ist deshalb besonders wirksam bei der Behandlung von Parodontitis. Über ein spezielles Mundstück wird das Ozon gezielt in die Zahnfleischtaschen geleitet, wo es krankheitserregende Bakterien zuverlässig abtötet – selbst in schwer zugänglichen Bereichen.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Schmerzfreie und gut verträgliche Behandlung
  • Keine Betäubung notwendig
  • Nahezu vollständige Eliminierung schädlicher Bakterien
  • Wirksam auch in tiefen oder engen Zahnfleischtaschen

Bitte beachten Sie:
Die Ozontherapie gehört nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muss privat übernommen werden.

Parodontose Behandlung mit Ozon

Konventionelle Parodontitis-Behandlung

Bei der klassischen Behandlungsmethode werden die Wurzeloberflächen und Zahnhälse gründlich von Belägen befreit. Mithilfe von Ultraschallgeräten und feinen Handinstrumenten (Küretten) entfernen wir Zahnstein, Bakterien und entzündetes Gewebe – präzise und effektiv. Um die Behandlung für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten, erfolgt sie unter örtlicher Betäubung.
Für eine fundierte Diagnose und individuelle Therapieplanung freuen wir uns auf Ihren Besuch in der Zahnarztpraxis Köln Riehl – vereinbaren Sie gern einen Termin.

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